12. Reisebericht           

vom Freitag, d. 27.09.2003     

 Campingplatz: Columbier/Schweiz

Wetter: sonnig, etwas wolkig, I: 12,1  A: 10,0 Grad                             08.35 Uhr aufgestanden, Frühstück, Baguette (kl. 2 CHF, gr. 3 CHF)  schmeckte lecker, danach mit dem Fahrrad nach Cortaillod, dort wohnen  Elisabeth und Karl (EuK), schon langjährige Freunde von uns. Entfernung: ca. 3 km =15 Min., ein Radweg ist ziemlich durchweg vorhanden.  Wieder zurück und in

 die andere Richtung nach Neuchatel (NE) ca. 10 km.

 

Dort Geld gewechselt 12.15 Uhr am Platz. Mittag: Bratwurst gegrillt, mit Baguette, Salat usw. Etwas ausgeruht. Kaffe, Kekse und anschl. fertiggemacht für den Abend.

 

. Zu Fuß nach Cortaillod, mit KuE etwas getrunken. Dann mit der Bahn nach NE.  Propenvoll war die Bahn schon auf der Hälfte der Strecke. KuE hatten uns schon vorher mitgeteilt. Dass es besser wäre, von Cortaillod zu fahren. Da wir sonst in Columbier am Campingplatz nicht mehr in den Zug kommen. Der ist dann so voll, dass keine Leute mehr reingelassen werden. Wir hätten dann irgendeinen anderen Zug nehmen müssen und wir  (KuE) hätten uns somit sicherlich verfehlt.
Freunde:Jean und Chantal, Karli und Elosabeth Blick vom Campingplatz Richtung Neuchatel

In kurzer Zeit schon waren wir in NE. Dort war die ganze Stadt für dieses berühmt berüchtigte Weinfest gesperrt. Tausende von Personen drängten sich durch die Gassen und Straßen. Am Straßenrand waren beidseitig Buden für Essen und Trinken aufgebaut. Unterhaltung überall. Laute Musik, die sich gegenseitig übertönte.

Mit " EuK" kam noch zwei Freunde mit (Chantal und Jean), mit denen wir ganz gut zurechtkamen. Erst mal haben wir ein paar Flaschen Wein geleert. Schmeckte ausgezeichnet. 1 Fl.-28,- CHF= ca. 17,50 €, ganz schöne Preise. Auch zwischendurch ein paar Häppchen gingen ganz gut ins Geld. Die Schweiz ist halt ein recht teueres Land. Wir zogen so von Bude zu Bude, alles war recht locker. Die Menschen sehr freundlich und nett. Zwischendurch noch  hier und da ein paar Bier aus dem Plastikbecher. Gegen 23.00 Uhr baute sich im Zentrum ein Umzug auf. Verschiedene Kapelle und Tanzgruppen zogen durch die Stadt. Die Stimmung hatte bald ihren Höhepunkt.

Trotz der Fröhlichkeit und auch durch die Alkoholwärme, fing es langsam an, kalt zu werden. Der Himmel war sternenklar und die Temperatur knapp an der Frostgrenze. Ein kleines Problem bereitete der Toilettengang. Es waren keine öffentlichen Toiletten  aufgestellt. Man musste in die Gaststätten gehen und dafür dann extra 1.-CHF bezahlen. Die Gaststätten hatten dadurch eine zusätzliche Einnahme. Spät nach Mitternacht fuhren wir wieder mit dem Zug zurück. Auch jetzt war dieser mächtig voll. Auch wer noch so angetrunken war, es  konnte keiner umfallen. "EuK" fuhren mit den Freunden weiter nach Cortaillod, wir stiegen in Columbier aus. So gegen 03.00 Uhr waren wir im Bett. Es war eine tolle Nacht. Würden wir immer wieder mitmachen.